Gedenkzeremonie mit Kranzniederlegung in der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen

 

Anlässlich des 77. Jahrestages der Befreiung des KZ-Lagers Sachsenhausen durch die Rote Armee fand am 30. April 2022 eine Kranzniederlegungszeremonie in der Gedenkstätte in Brandenburg statt. An der Gedenk- und Trauerveranstaltung nahmen der Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland Sergej Netschajew, der Verteidigungsattaché Sergey Tschuchrow sowie zahlreiche Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission und Handelsvertretung teil. Sie haben der hier von Faschisten ermordeter sowjetischer Kriegsgefangener gedacht.

Vor 77 Jahren, am 22. April 1945, befreiten die Truppen der 1. Weißrussischen Front nach erbitterten Kämpfen um Oranienburg ca. dreitausend Häftlinge des Konzentrationslagers Sachsenhausen.

Das im Jahre 1936 errichtete KZ verkörperte die nationalsozialistische Ideologie der Unterdrückung, der Einschüchterung und wurde zum Schauplatz unerhörter Gräueltaten. Etwa 200 tausend Menschen aus dutzenden europäischen Ländern waren Insassen dieses Lagers. Jeder vierte kam durch Hinrichtungen, Folter oder Unterernährung ums Leben.

Im Jahre 1944 waren über 90 Prozent aller Häftlinge sowjetischer und polnischer Herkunft.

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