Stellungnahme der Russischen Botschaft in Deutschland

Wir sind empört über eine weitere Schändung des Ehrenmals für die sowjetischen Befreier im Treptower Park, die in der Nacht vom 17. auf den 18. April 2022 erfolgte. Auf das Eingangsportal, der zum architektonischen Ensemble der Gedenkstätte gehört, sind Beschimpfungen geschmiert worden.

Deutsche Strafverfolgungsbehörden wurden umgehend informiert.  An das Auswärtige Amt ist eine Protestnote ergangen, in der wir fordern, die Schändungsfolgen zu beseitigen, die Umstände der Schändung zu ermitteln, Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Wir haben erneut verlangt, dass die deutschen Behörden erschöpfende Maßnahmen ergreifen, um weitere derartige Vorfälle gemäß dem russisch-deutschen Kriegsgräberabkommen vom 16. Dezember 1992 zu verhindern.

Wir bitten alle engagierten Bürgerinnen und Bürger, die Zeugen von Schändungen sowjetischer Kriegsgräber und Gedenkstätten werden, umgehend die Russische Botschaft in Deutschland (per E-Mail an sos@russische-botschaft.de) sowie die russischen Generalkonsulate mit der Angabe von Ort und Zeit über die Vorfälle zu informieren.

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