Über Fälle der Diskriminierung und Verfolgung der russischsprachigen Bevölkerung in Deutschland: Teil 9

  1. Die Veranstalter und Teilnehmer des Autokorsos gegen die Diskriminierung der russischsprachigen Menschen am 3. April 2022 in Berlin teilen mit, sie erhalten Drohungen von Körperverletzung und Sachbeschädigungen. Ihre Autokennzeichen werden in Sozialnetzwerken und in den Telegram-Kanälen veröffentlicht.
  2. «Kaufland» bot für kurze Zeit Flaggen des ukrainischen neonazistischen Asow-Regiments im Onlinehandel zum Verkauf an. Über Amazon.de kann man Souvenirs mit Nazikollaborateur Stepan Bandera kaufen.
  3. In Berlin wurde das Auto von Alexander K. mit dem russischen Kennzeichen beschädigt.
  4. «Targobank» verschickte ihren Kunden Briefe über mögliche Einschränkungen der Bankdienstleistungen für russische und belarussische Bürger.
  5. Die Nachbarn von Igor B., der die Flagge Russlands in seinem Vorgarten in Berlin hinausgehängt hatte, klebten auf seinen Briefkasten den Zettel «Russischer Faschist» und warfen in seine Tür eine Stinkbombe. Natalia S. in Bruchköbel und Larissa F. in München wurden von Nachbarn/Passanten aufgrund Russophobie beleidigt.
  6. Das Berliner Restaurant «Pasternak» und das Berliner Lebensmittelgeschäft «Kasatschok» bekommen schlechte Bewertungen im Internet, denn ihre russischsprachigen Inhaber angeblich dem russischen Präsidenten Wladimir Putin sympathisieren.
  7. Russischsprachige Frauen Maria S. in Koblenz und Julia S. in Berlin erhalten Drohungen von ukrainischen Flüchtlingen in Europa aufgrund ihrer Nationalität.
  8. Schüler in München und Bad Oeynhausen werden gemobbt, weil sie russische Wurzeln haben und die Sonderoperation Russlands in der Ukraine nicht verurteilen.
  9. Die Luftfahrtbehörde verbot Amateurfotograf Anastasia S. (Baiersbronn), eine zivile Drohne im Freien fliegen zu lassen, weil sie die russische Staatsbürgerschaft hat.
  10. In Wittenberg, München, Wuppertal und Chemnitz wurden Fahnen und Plakate mit Beleidigungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin gezogen.

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