Über Fälle der Diskriminierung und Verfolgung der russischsprachigen Bevölkerung in Deutschland: Teil 8

Anfang März 2022 erstellte die russische Botschaft in Deutschland eine Feedback-Email-Adresse sos@russische-botschaft.de. Via diese Email können Landsleute Informationen über Fälle von Mobbing, Belästigung, Drohungen, Angriffen oder physischer Gewalt senden. Anbei sind einige Beispiele der Nachrichten (die Namen der Opfer werden aus Sicherheitsgründen nicht genannt):

  1. Die Bank „Commerzbank“ verschickt weitere Briefe an Kunden mit der Forderung, eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland oder EU-Ländern im Zusammenhang mit möglichen Einschränkungen der Bankdienstleistungen für russische Bürger „aufgrund der Situation in der Ukraine“ vorzuweisen;
  2. Das Unternehmen „Aquatrade“ weigerte sich „aufgrund des Konflikts in der Ukraine“, Wasser für die Schule bei der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland zu liefern;
  3. Andrej T. in Hamburg wurde von deutschen und ukrainischen Demonstranten in der Nähe des russischen Generalkonsulats in Hamburg bedroht und beleidigt;
  4. Victoria P. in Bochum, Sohn von Andrei T. in Hamburg und Sohn von Lyudmila D. in Erlangen werden von Arbeitskollegen und Firmenleitung beleidigt und schikaniert, da sie die Position Russlands verteidigen;
  5. Tatyana D. in Aachen und Larisa N. in Kehl erhalten Drohungen von ukrainischen Flüchtlingen in Deutschland durch Nachrichten in soziale Netzwerke;
  6. Das Rad des Autos von Oleg U. in Potsdam wurde von Nachbarn gestochen, die ihm wegen russischer Herkunft aggressiv gegenüberstanden;
  7. An der Fassade eines Hotels in Oberwössen (Bayern) wurde ein beleidigendes Porträt des russischen Präsidenten angebracht;
  8. Kinder (7 Jahre) in einer Schule bei der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Alt Jabel malen Bilder, die Russland und seine Führung diskreditieren;
  9. Die Ausbreitung von Russophobie und Diskriminierung russischsprachiger Kinder geht in deutschen Schulen in Oldenburger, Twistringen, Lollar weiter. Es gibt Verbote, in den Pausen untereinander Russisch zu sprechen.

Wir halten jegliche Manifestationen von Diskriminierung und Verletzungen der Rechte unserer Bürger und der russischsprachigen Bevölkerung in Deutschland für inakzeptabel.

 

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