Über Fälle der Diskriminierung und Verfolgung der russischsprachigen Bevölkerung in Deutschland: Teil 7

Anfang März 2022 erstellte die russische Botschaft in Deutschland eine Feedback-Email-Adresse sos@russische-botschaft.de. Via diese Email können Landsleute Informationen über Fälle von Mobbing, Belästigung, Drohungen, Angriffen oder physischer Gewalt senden. Anbei sind einige Beispiele der Nachrichten (die Namen der Opfer werden aus Sicherheitsgründen nicht genannt):

In Stuttgarter Schulen wird die „Stuttgarter Kinderzeitung“ vom 4. März dieses Jahres verbreitet. Hauptthema – Konflikt in der Ukraine. Den Kindern wird das Bild Russlands als das Böse aufgezwungen und mithilfe der Faktenverdrehungen eine einseitige Darstellung einer schwierigen internationalen Krise vermittelt;

Markus M. (19 Jahre) wird aufgrund seiner Nationalität in einer Schule in Nordrhein-Westfalen diskriminiert. Mitschüler und Lehrer werfen ihm „russische Propaganda“ vor und sagen, dass „die Russen schon vor 8 Jahren dieses Land verlassen hätten müssen“;

Die Kollegen von Ella G. des Unternehmens „Voith Paper“ in Heidenheim sagen, ihr 18‑jähriger Sohn „sollte in der Ukraine gegen Russland kämpfen“;

Arbeitskollegen in Schwerin nennen Nina Sch. eine „Faschistin“;

Elena R., Buchhalterin bei einer Bank in Wilhermsdorf, wird aufgrund ihrer russischen Herkunft von ihrem Chef und Arbeitskollegen gemobbt;

Oleg H. und seine Familie in Hamburg werden aus ethnischen Gründen von einem Nachbar bedroht;

Ekaterina L. in Bremen erhielt einen anonymen Brief mit Beleidigungen, Drohungen aufgrund ihrer Nationalität sowie Forderung, Deutschland zu verlassen;

Dirk P. wird in Rostock beleidigt und aufgefordert, „nach Russland zu gehen“, weil er Russisch spricht, russische Freunde hat und die russische Position zum Konflikt in der Ukraine unterstützt;

In Geschäften der Handelskette „Real“ in Nürnberg wurden Regale mit russischen Waren geleert;

Wir halten jegliche Manifestationen von Diskriminierung und Verletzungen der Rechte unserer Bürger und der russischsprachigen Bevölkerung in Deutschland für inakzeptabel.

Комментарии ()