Über Fälle der Diskriminierung und Verfolgung der russischsprachigen Bevölkerung in Deutschland: Teil 6

Am 2. März 2022 erstellte die russische Botschaft in Deutschland eine Feedback-Email-Adresse sos@russische-botschaft.de. Via diese Email können Landsleute Informationen über Fälle von Mobbing, Belästigung, Drohungen, Angriffen oder physischer Gewalt senden. Anbei sind einige Beispiele der Nachrichten (die Namen der Opfer werden aus Sicherheitsgründen nicht genannt):

  1. Olga K. wurden die Kontoeröffnung und weitere Leistungen in einer Sparkassefiliale in Titisee-Neustadt aufgrund der russischen Staatsbürgerschaft verweigert;
  2. In 5. Gymnasienklassen in Berlin und Bielefeld erhalten Schüler schriftliche Aufgaben, die den russischen Präsidenten und Russland diskreditieren und Informationen über den Konflikt in der Ukraine verzerren;
  3. Der Sohn von Nina G. wird in einer Schule in Essen gezwungen, Bilder zu einem militärischen Thema mit den Aufschriften „Putin ist Aggressor“, „Russland ist Aggressor“ zu malen;
  4. Die Leitung des deutschen Gymnasiums in Ludwigshafen am Rhein droht, den Sohn von D. Rudich aus der Schule zu auszuschließen, weil er sich weigert, den Unterricht zu besuchen, in dem den Schülern über die „Aggression Russlands“ erzählt wird;
  5. laut Olga B. wurde in einem deutschen Gymnasium in Berlin ein Stand aufgestellt, wo Unterschriften „für die Ukraine“ oder „für Russland“ gesammelt werden. Beim Musikunterricht komponieren sie Gedichte und Lieder gegen Russland.
  6. Ekaterina K. in Berlin wird von ihrem Ehemann – einem deutschen Staatsbürger ukrainischer Herkunft – und seinen Verwandten, die als Flüchtlinge aus der Ukraine nach Deutschland gekommen sind, schikaniert und gedemütigt;
  7. Tatjana I. wurde im sozialen Netzwerk Facebook von einer ukrainischen Freundin bedroht: „Wir, Ukrainerinnen, werden einen Job in Kindergärten und Schulen bekommen, und Sie für jedes unserer Kinder zur Verantwortung ziehen! Wir werden ihre Kinder in Europa und in der ganzen Welt fangen!“;
  8. Konstantin D. und Elena P. wurde in einem Übersetzungsbüro in Bad Homburg die Übersetzung ins Russische „aus persönlichen Gründen“ verweigert.

Wir halten jegliche Manifestationen von Diskriminierung und Verletzungen der Rechte unserer Bürger und der russischsprachigen Bevölkerung in Deutschland für inakzeptabel.

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