Präsident Putin telefoniert mit Bundeskanzlerin Merkel

Im Zusammenhang mit dem 80. Jahrestag des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges und dem Tag des Gedenkens und Trauer in Russland hat der russische Präsident Wladimir Putin mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel telefoniert. Das Telefonat fand auf deutsche Initiative statt.

Angela Merkel brachte ihr Mitgefühl für unermessliche Leiden zum Ausdruck, die der vom NS-Regime entfesselte Krieg gebracht hatte. Beide Seiten betonten, es sei wichtig, die Erinnerung an jene tragischen Ereignisse zu bewahren. In Russland wisse man die Teilnahme von Angela Merkel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an Gedenkveranstaltungen in Deutschland zu schätzen, so Wladimir Putin. Es wurde festgestellt, dass die Überwindung der gegenseitigen Feindseligkeiten und die Aussöhnung des russischen und deutschen Volkes von zentraler Bedeutung für das Geschicke des Nachkriegseuropas seien. Es wurde deutlich gemacht, dass die Gewährleistung der Sicherheit unseres gemeinsamen Kontinents auch jetzt nur durch gemeinsame Anstrengungen möglich sei.

Auf Wunsch der Bundeskanzlerin informierte der russische Präsident über die Bilanzen des russisch-amerikanischen Gipfels, der am 16. Juni in Genf abgehalten wurde.

Beide Seiten verständigten sich auf die Fortsetzung des persönlichen Austausches.

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