Gedenkzeremonie mit Kranzniederlegung am sowjetischen Ehrenmal im Tiergarten

Am 9. Mai 2021 hat eine Gedenkzeremonie mit Kranzniederlegung am sowjetischen Ehrenmal im Tiergarten stattgefunden, an der der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew, die Botschafter der GUS-Staaten, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten Axel Drecoll, der Verteidigungsattaché und andere Mitarbeiter der Botschaft sowie Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen teilgenommen haben.

Wegen der Pandemie wurde die Gedenkzeremonie eingeschränkt öffentlich durchgeführt. Die Teilnehmer gedachten der sowjetischen Soldaten, die in der Endphase der Schlacht um Berlin im März/April 1945 gefallen waren, und der sowjetischen Bürger, die im Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945 von Nazis ermordet worden waren.

Das sowjetische Ehrenmal im Tiergarten ist eine der größten sowjetischen Gedenkstätten in Berlin, auf welchem 2.500 Soldaten beigesetzt worden waren. Man hatte mit seinem Bau direkt nach dem Kriegsende gemäß dem Beschluss des Militärrates der 1. Weißrussischen Front begonnen, um sowjetischer Soldaten und Offiziere zu gedenken, die in der Schlacht um Berlin gefallen waren. Die Bauarbeiten waren von Marschall Georgi Schukow persönlich kontrolliert worden. Die feierliche Eröffnung hatte am 11. November 1945 stattgefunden.

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