Zeremonie der Bestattung von Überresten sowjetischer Soldaten auf Ehrenfriedhof in Lebus

Am 22. April 2021 fand auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof in Lebus (Bundesland Brandenburg) eine Zeremonie der Bestattung von Überresten sowjetischer Soldaten, die während des Zweiten Weltkrieges 1941-1945 ums Leben gekommen waren, statt. Die Überreste wurden in den letzten Jahren während der Sucharbeiten in verschiedenen Ortschaften des Bundeslandes Brandenburg entdeckt.

Der Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland Sergej J. Netschajew legte am sowjetischen Ehrenmal einen Kranz nieder und gedachte der Rotarmisten mit einer Schweigeminute. Den Gedenkgottesdienst hielt Leiter der Berliner Diözese, Erzbischof Tikhon von Podolsk.

Wegen der Coronavirus-Epidemie wurde die Veranstaltung eingeschränkt öffentlich durchgeführt. Daran nahmen Landrat des Landkreises Märkisch-Oderland G.Schmidt, Landesvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge G.Fritsch, Bürgermeister der Stadt Lebus P.Heinl, Vertreter der Landes- und Stadtregierungen, Mitarbeiter der Russischen Botschaft, des Verteidigungsattachéstabs, des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit sowie Journalisten teil.

Traditionsgemäß werden auf deutschem Boden entdeckte Überreste sowjetischer Soldaten auf dem Ehrenfriedhof in Lebus bestattet. Hier ruhen etwa 5 tausend Rotarmisten. Die Fläche des Friedhofes beträgt 1 Hektar. Er wurde 1947 angelegt.

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