Erklärung des Außenministeriums Russlands

Die russische Seite erhielt keine offizielle Antwort der USA auf die Note vom 16. Oktober d.J, in der der vom Präsidenten Wladimir Putin unterbreitete Vorschlag, das New-START-Abkommen um 1 Jahr zu verlängern, formuliert worden war. Wir haben nur einzelne Kommentare offizieller US-Vertreter in den sozialen Netzwerken gelesen. In Anbetracht dieser widersprüchlichen Reaktion ist Folgendes klarzumachen:

Russland schlägt vor, das New START-Abkommen um ein Jahr zu verlängern und sich dabei gemeinsam mit den USA zu verpflichten, die Zahl der vorhandenen Atomsprengköpfe beider Seiten „einzufrieren“. Diese Position kann strikt und ausschließlich unter dem Verständnis umgesetzt werden, dass die USA keine weiteren Vorbedingungen für das „Einfrieren“ der Anzahl der Sprengköpfe machen werden. Wenn Washington mit dieser Vorgehensweise einverstanden ist, könnte die durch Verlängerung des New-START-Abkommens gewonnene Zeit für umfassende bilaterale Verhandlungen über die Zukunft der Rüstungskontrolle mit einer obligatorischen Erörterung aller Faktoren der strategischen Stabilität genutzt werden.

Wir erwarten eine offizielle Antwort auf unsere Note vom 16. Oktober d.J.

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