Zeremonie mit Kranzniederlegung in Gedenkstätte Seelower Höhen vom 16. April d.J.

Am 16. April d.J. hat die Gedenkzeremonie mit einer Kranzniederlegung in der Gedenkstätte Seelower Höhen stattgefunden, an der Landrat des Landkreises Märkisch-Oderland Gernot Schmidt, Staatssekretärin und Bevollmächtigte des Landes Brandenburg beim Bund Dr. Jutta Jahns-Böhm, Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland Sergej J. Netschajew, der russische Verteidigungsattaché sowie Mitarbeiter der Botschaft teilgenommen haben. Einen Kranz wurde auch im Namen von Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke niedergelegt. Wegen der Coronavirus-Epidemie wurde die feierliche Veranstaltung eingeschränkt öffentlich durchgeführt. Die Teilnehmer der Zeremonie gedachten der sowjetischen Helden, die im Kampf für die Befreiung Europas vom Nazismus gefallen waren.

Die Schlacht um die Seelower Höhen im April 1945 wurde eine der größten im Laufe der Berlin-Offensive. Die Einnahme des strategisch wichtigen Punktes und die Zerschlagung der 9. Armee der Wehrmacht leisteten einen entscheidenden Beitrag, dem Sieg in der Endphase des Großen Vaterländischen Krieges näherzukommen, und machten einen direkten Weg in die Hauptstadt des Dritten Reiches für die Rote Armee frei.

Auf dem Ehrenfriedhof Seelower Höhen sind mehr als 30 tausend sowjetische Soldaten begraben. Dieser wurde am 27. November 1945 eröffnet. Der Schöpfer des Denkmals ist der Bildhauer Lew Kerbel. Zurzeit gehört auch das Museum mit der sowjetischen Militärtechnik zur Gedenkstätte an, inklusive des Panzers T-34, der zwei Panzerabwehrkanonen und des Raketenwerfers. Das Museumsgebäude ist als Befehlsstelle der 1. Weißrussischen Front auf der Reitweiner-Höhe gestaltet.

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