Zur Gedenkstunde anlässlich der Befreiung von Kienitz durch die Rote Armee am 31.Januar

Am 31.Januar fand in Kienitz (Gemeinde Letschin) eine Gedenkstunde statt. Kienitz war der erste Brückenkopf, den die Rote Armee am westlichen Oderufer vor 75 Jahren erkämpft hatte. Heute steht hier ein Panzerdenkmal für die gefallenen sowjetischen Soldaten. 

Es war die erste gemeinsame russisch-deutsche Gedenkveranstaltung in diesem Jahr, die auf deutschem Boden zum 75. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkrieges in Europa stattfand. Als Ehrengäste haben an der Zeremonie der Botschafter der Russischen Föderation, Herr Sergej Netschajew, Bundesratspräsident und Ministerpräsident des Bundeslandes Brandenburg, Herr Dr. Dietmar Woidke, die Präsidentin des Landtages Brandenburg, Prof. Dr. Ulrike Liedtke, und der Vorsitzende des Deutsch-Russischen Forums, Ministerpräsident a.D., Herr Matthias Platzeck, teilgenommen.

In seiner Ansprache unterstrich Sergej Netschajew, daß an diesem Tag vor dem sowjetischen Panzer die Soldaten der Roten Armee geehrt werden, die den Sieg über den Nazismus im Kampf für Frieden und Freiheit mit eigenem Leben bezahlt haben. Nach den Gedenkansprachen fand eine Kranzniederlegung statt.

Am Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges wurden auch Zivilisten verschiedener Nationen, Zwangsarbeiter, Verschleppte, Widerstandskämpfer gedacht, die von der Hitlermaschinerie zum Tod gebracht wurden. Der Botschafter hat allen Brandenburgerinnen und Brandenburgern gedankt, die zahlreiche sowjetische Kriegsgräberstätten in der Mark fürsorglich pflegen.

Im Anschluss an die offizielle Veranstaltung wurde die Ausstellung „Spuren hier und da 1945/2020″ eröffnet. 

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