Am 23. Dezember 1943 endete die Schlacht am Dnepr

Am 23. Dezember 1943 endete die Schlacht am Dnepr, die am 26. August begann. Diese Operation ist zu einem der bedeutendsten Ereignisse des Großen Vaterländischen Kriegs geworden. Von beiden Seiten nahmen ungefähr 4 Millionen Soldaten an der Schlacht teil. Die Frontlinie war über 750 km lang.

Nach der Niederlage in der Schlacht von Kursk im Sommer 1943 wurde für Hitler klar, dass die sowjetische Offensive nicht zu stoppen war. Die Wehrmacht beschloss, Zeit zu gewinnen, und begann, die Verteidigung entlang des gesamten Dnepr-Ufers zu stärken.

Die Überquerung des Dnepr war die schwierigste Etappe dieser Schlacht. Ohne die erforderliche Anzahl von Wasserfahrzeugen überquerten die Soldaten das linke Ufer mit Flößen und Baumstämmen. Die Breite des drittgrößten Flusses in Europa erreichte an manchen Stellen 3 Kilometer. Die Überquerung des Dnepr durch sowjetische Truppen war ein beispielloses Ereignis in der Kriegsgeschichte.

Am 6. November wurde die ukrainische Hauptstadt Kiew vom Feind befreit. Ständige Gegenangriffe der Nazis wurden bis Ende November fortgesetzt, doch am Ende war der deutsche Plan, zum Dnepr durchzubrechen und Kiew zurückzuerobern, gescheitert.

Während der Schlacht am Dnepr haben die sowjetischen Truppen dem Feind eine schwere Niederlage zugefügt und mehr als 38.000 Siedlungen und 160 Städte befreit. Brückenköpfe wurden geschaffen, um das gesamte Territorium der Ukraine zu befreien und die Deutschen in Weißrussland anzugreifen. Der Sieg in dieser Schlacht ebnete auch den Weg nach Rumänien und Polen.

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