Stellungnahme der Presse- und Informationsstelle des Außenministeriums Russlands zu den neuen Sanktionen seitens der USA

Wir drücken äußerstes Erstaunen wegen einer neuen Portion antirussischer Sanktionen, die von der US-Administration am 30. September eingeführt wurde, aus.  Von ihnen wurden willkürlich ausgewählte Russen, eine Staatsbürgerin Taiwans, kommerzielle Organisationen, die auf den Seychellen, in Tschechien und mehreren anderen Länder gemeldet sind, einige Flugzeuge und Schiffe betroffen. Was die Washingtoner Bürokraten dazu bewegte, die alle in einer Liste zu vereinigen, welche Verbindung Flugzeuge und Schiffe, wie behauptet wird, mit der Einmischung in die US-Wahlen haben, bleibt unklar.

Bemerkenswert ist, dass gegenüber einigen Personen Einschränkungen aus unverständlichen Gründen schon zum zweiten bzw. dritten Mal eingeführt werden. Die Autoren der Sanktionslisten haben wohl keine Phantasie oder sie verwirrten sich in ihren zahlreichen Listen.

Wir verstehen, dass solche Schritte die innenpolitische Krise widerspiegeln, die die USA erfasste, wo das Thema Russland von einem Teil des Washingtoner Establishments absichtlich als Instrument zum Erreichen der eigenen konjunkturbedingten Ziele genutzt wird. Doch die Beamten, die eindeutigen Russenhassern folgen, sollen sich Gedanken darüber machen, dass ihre Handlungen der öffentlichen Erklärungen der US-Führung über das Streben nach Normalisierung der bilateralen Beziehungen widersprechen, die Spannung in der internationalen Arena zuspitzen.

Wie auch früher, wird die antirussische Aktion nicht ohne Antwort bleiben. Zugleich rufen wir US-Politiker dazu auf, mit sinnlosen Sanktionsspielen aufzuhören, deren Ergebnis bei Null liegt, und zu den Positionen des gesunden Verstandes zurückzukehren.

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