Pressemitteilung der Botschaft der Russischen Föderation

Mit Befremden haben wir den Artikel «„Der Sieg“ der Roten Armee, der in Wirklichkeit eine Niederlage war» in der «Welt» vom 9. Juli aufgenommen.
 
Darin wird versucht, die Panzerschlacht im Juli 1943 bei Kursk, die zu einem Meilenstein des Zweiten Weltkriegs wurde und dessen Fortgang unmittelbar beeinflusste, als katastrophale Niederlage der Roten Armee zu bezeichnen.
Der Autor setzt sich über die allgemein bekannten Fakten zum Scheitern
der Wehrmacht-Operation „Zitadelle“ und zur infolge der Kursker Schlacht endgültig eingeleiteten Kriegswende hinweg.

Bedrückend ist der Versuch, jene Ereignisse zu relativieren und
die entscheidende Rolle der Roten Armee bei der Niederschlagung
des Hitler-Regimes herunterzuspielen. Umso inakzeptabler und unfassbarer ist es, wenn im Beitrag aufgerufen wird, das bei Prochorowka befindliche Ehrendenkmal
für die in der Panzerschlacht gefallenen Sowjetsoldaten abzureißen.

Die Geschichte des Zweiten Weltkriegs und dessen Ergebnisse dürfen nicht revidiert werden. Alle Versuche, die historischen Fakten umzuschreiben,
die damaligen Ereignisse zu falsifizieren, den entscheidenden Anteil der Völker der Sowjetunion an der Zerschlagung des Nationalsozialismus und Befreiung Europas herunterzuspielen, sind unwürdig.

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