Grußwort von Außenminister Russlands, Sergej Lawrow, an die Organisatoren und Teilnehmer der Präsentation des Lehrbuchs „Deutschland-Russland: Stationen gemeinsamer Geschichte, Orte der Erinnerung. 18.-20. Jh.“

Ich begrüße herzlich die Organisatoren und Teilnehmer der Präsentation des Lehrbuchs „Deutschland-Russland: Stationen gemeinsamer Geschichte, Orte der Erinnerung. 18.-20. Jh.“.

In der jahrhundertelangen Geschichte der Verbindungen zwischen zwei Staaten gab es viele scharfe Kurven – sowohl Aufstiege, beeindruckende Errungenschaften, als auch tragische Seiten. Das erklärt den Bedarf an einer objektiven, allseitigen Verarbeitung der gemeinsamen historischen Vergangenheit.

In diesem Zusammenhang kann die Rolle dieses dreibändigen Werks, das das Ergebnis einer langen, aufwändigen Arbeit der Gemeinsamen Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der russisch-deutschen Beziehungen wurde, nicht hoch genug veranschlagt werden. Die Auflage ist ohne Übertreibung einmalig, ihre Bedeutung geht weit über den Rahmen des bilateralen Zusammenwirkens hinaus.

Wir sehen, dass die Versuche der Manipulation der Geschichte heute andauern. Das Ziel dieser unsauberen Handlungen ist, die historisch-politischen Phobien zu entfachen, Länder und Völker zu verfeinden. Unter diesen Bedingungen erlangen entpolitisierte Diskussionen der Wissenschaftskreise, darunter zu den uneindeutigsten und sensibelsten historischen Prozessen, eine besondere Bedeutung.

Ein nützlicher Beitrag zu den gemeinsamen Anstrengungen in dieser Richtung soll auch durch  ihr heutiges Treffen geleistet werden. Ich bin davon überzeugt, dass seine Ergebnisse eine weitere Entwicklung der gegenseitig bereichernden Kontakte zwischen den Wissenschaftlern Russlands und Deutschlands fördern werden.

Ich wünsche ihnen einen fruchtbare Arbeit und alles Gute.

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