Zur Zweiten wissenschaftlichen Konferenz „Vorrangige Aufgaben der internationalen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus“

Im Einklang mit dem Beschluss der ressortübergreifenden Kommission des Außenministeriums und des Innenministeriums Russlands zur Bekämpfung von Extremismus in der Russischen Föderation wurde am 29. Mai d.J. in Moskau die Zweite internationale wissenschaftliche Konferenz „Vorrangige Aufgaben der internationalen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus“ in den Räumen der Moskauer Wladimir Kikot-Universität beim Innenministerium Russlands durchgeführt.

Die Veranstaltung wurde von dem Minister für Innere Angelegenheiten der Russischen Föderation Wladimir Kolokolzew, dem stellvertretenden Minister für Auswärtige Angelegenheiten der Russischen Föderation Oleg Syromolotow und dem Leiter der Moskauer Wladimir Kikot-Universtität Igor Kalinitschenko eröffnet.

An der Konferenz beteiligten sich Vertreter von zuständigen russischen Ressorts, angesehenen Bildungs- und Forschungseinrichtungen, gesellschaftlichen und religiösen Organisationen sowie Leiter und Mitarbeiter von Abteilungen für Terrorismusbekämpfung bedeutendster internationaler Organisationen – der UNO, der SOZ, der OSZE, der GUS und der Organisation des Vertrages für kollektive Sicherheit. Über 20 Länder haben Delegationen auf hoher und Expertenebene entsandt: Algerien, Argentinien, Armenien, Bangladesch, Brunei, China, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Indonesien, Irak, Iran, Kasachstan, Kambodscha, Malaysia, Marokko, Nikaragua, Serbien, Spanien, Tadschikistan, Usbekistan und Vietnam.

Das Konferenzprogramm umfasste zwei Arbeitssitzungen, die den erfolgreichen russischen Erfahrungen bei der Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus sowie der einschlägigen internationalen Zusammenarbeit gewidmet waren. Es wurden die in Russland bestehende Praxis der Auslöschung von terroristischen und extremistischen Aktivitäten eingehend erörtert sowie die eingebrachten Vorschläge zur Vervollkommnung dieser Arbeitet und der Verbreitung der russischen Best Practices auf dem internationalen Parkett behandelt. Es fand ein Meinungsaustausch hinsichtlich der Effizienzsteigerung der internationalen Kooperation auf dem Gebiet der Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus statt.

Zu Teilnehmern einer Sondersitzung, die sich der Entlarvung von Provokationen und Desinformationsaktivitäten der Weißhelme in Syrien widmete, sprach der Direktor der russischen NGO „Stiftung für Forschungen zu Demokratieproblemen“ Maxim Grigorjew. Er legte eine objektive und überzeugende Sichtweise auf die Gräueltaten der pseudohumanitären Helfer dar, die  Chemiewaffenangriffe und Beschüsse von Wohnvierteln angeblich durch die syrische Armee inszenierten, medizinische und ingenieurtechnische Hilfe terroristischen Gruppierungen und syrischen illegalen bewaffneten Formationen leisteten und sich mit krimineller Organentnahme bei betroffenen syrischen Staatsbürgern beschäftigten.

Eine zweite Sondersitzung setzte sich mit der russischen Initiative „antiterroristischer Selbstbeschränkungen für Medien und Offizielle“ auseinander, die die Weigerung („Selbstzensur“) der Journalistengemeinde, Politiker und anderer Personen des öffentlichen Lebens voraussetzt, die Informationsinhalte zu gestalten und verbreiten, die extremistische und terroristische Radikalisierung der Bevölkerung provozieren können. Als Beispiel wurden erfolgreiche russische Erfahrungen angeführt, und zwar die Erarbeitung der „Antiterroristischen Konvention zu Verhaltensregeln der Medien bei Terroranschlägen und antiterroristischen Operationen“ (angenommen durch die russischen Medien 2003).

Im Nachgang an die Konferenz wird von den Organisatoren ein Sammelband der wichtigsten Vorträge herausgegeben und „Empfehlungen der Kovorsitzenden“ vorgelegt, um diese auf führenden internationalen Veranstaltungen voranzubringen.        

 

Комментарии ()