Zum Telefonat zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel

Auf Initiative der deutschen Seite fand das Telefonat zwischen dem Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin und Bundeskanzlerin Angela Merkel statt.

Besprochen wurde der gefährliche Vorfall vom 25. November zwischen dem Asowschen und dem Schwarzen Meer. Wladimir Putin beurteilte die Provokation der ukrainischen Seite und die schweren Verletzungen des internationalen Rechtes, die ihre Kriegsschiffe begangen haben, indem sie absichtlich die Regeln der friedlichen Durchfahrt ins Hoheitsgewässer der Russischen Föderation ignorierten.

Die Entscheidungen Kiews, die Truppen in Gefechtsbereitschaft zu versetzen und Kriegszustand auszurufen, wurden als besorgniserregend eingeschätzt.

Es wurde betont, dass die ukrainische Regierung in vollem Maße Verantwortung für die Schaffung noch einer Konfliktsituation und damit verbundenden Risikos trägt. All das wurde offenbar im Blick auf die Wahlkampagne in der Ukraine unternommen.

Wladimir Putin hat eine Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass Berlin auf die ukrainischen Behörden Einfluss nehmen werde, um sie von weiteren einsichtslosen Schritten abzuhalten.

Es wurde hervorgehoben, dass die Vertreter des russischen Grenzschutzes bereit wären, zusätzliche Erläuterungen darüber zu geben, wie sich die erwähnten Ereignisse in der Straße von Kertsch entwickelten.

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