Kommentar des Außenministeriums Russlands anlässlich der Beschuldigungen der Vertreter des Verteidigungsministeriums der Niederlande gegenüber Russland

Wir haben mehrfach der niederländischen Seite darauf hingewiesen, auch durch diplomatische Kanäle, dass die im Land angezettelte antirussische Kampagne der Spionomanie, die von gezielten «Enthüllungen» in den Medien über die angeblichen Cyberangriffe begleitet wird, richtet den bilateralen Beziehungen großen Schaden an.

Die Niederlande haben fast sechs Monate darauf gewartet, um die Angaben über die Ausweisung von vier Russen aus dem Land zu veröffentlichen. Dies mag nur für Außenseiter merkwürdig aussehen. Schon am 9.Oktober beginnt eine OPCW-Session, bei der die Finanzierung des Mechanismus zur Attribution im Rahmen des Technischen Sekretariats der Organisation besprochen wird. Eine Reihe von westlichen Staaten strebt beharrlich nach der Schaffung eines solchen Mechanismus, der dafür ausgelegt ist, wegen des Einsatzes von chemischen Waffen schuldig zu erklären, was den Völkerrechtsnormen und Beschlüssen des UN-Sicherheitsrats widerspricht. Es ist offensichtlich, dass der derzeitige Informationseinwurf noch eine Etappe der Gestaltung des «nötigen» politischen Hintergrunds zum Vordringen dieser rechtswidrigen Initiative.

Es erscheint unklar, an wen sich die Erklärungen richten, in denen russische Staatsbürger der Versuche von Cyberattacken gegen die OPCW und des Drangs, die Information zur Untersuchung des MH17-Flugzeugunglücks zu erhalten, beschuldigt werden: als ob es dafür notwendig wäre, sich in der Nähe des «Angriffsobjekts» zu befinden.   

Es ist symptomatisch, dass aufgrund des im Westen in den letzten Jahren aufgeblasene Paranoia bezüglich «allmächtiger russischer Cyberspionen», die dabei, in der Logik der westlichen Politiker, in dem „rückständigen Russland“ leben, wo jeder Bürger mit einem Handy als ein Spion wahrgenommen wird.

Was die Erwähnung des MH17-Absturzes anbelangt, entsteht die in diesem Kontext nicht zufällig. Allen Anschein an, verfügen die Niederlande entschieden über keine Antwort auf die Fakten zur nationalen Zugehörigkeit der Rakete, die den malaysischen Flieger abgefeuert hat, und auf andere Beweise, die das russische Verteidigungsministerium bekannt gegeben hatte.

Wir haben auch folgendes bemerkt: auf der Pressekonferenz des niederländischen Verteidigungsministeriums war auch der Vertreter von Großbritannien anwesend, das fest die Führerschaft bei der Zahl der absurden antirussischen Erklärungen innehat. Das hat immer wieder seltsamerweise mit den von London ausgehenden Vorwürfen gegen unser Land zusammengetroffen, die uns Hackerangriffe auf eine Reihe der Organisationen, einschließlich Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) zur Last legen.

Mit Berücksichtigung aller diesen Faktoren kommen wir zur Schlussfolgerung über eine turnusmäßige inszenierte Propagandaaktion gegen unseren Staat.

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