Zur Teilnahme des russischen Außenministers Sergej Lawrow an der Eröffnung der historischen Dokumentationsausstellung „München-38. Am Rande einer Katastrophe“

Am 19. September hat der Außenminister der Russischen Föderation Sergej W. Lawrow im Ausstellungssaal der föderalen Archive an der Eröffnungszeremonie der Ausstellung „München-38. Am Rande einer Katastrophe“ teilgenommen, die dem 80. Jahrestag der Unterzeichnung des Münchner Abkommen gewidmet ist.

Die Ausstellung, die gemeinsam mit der Föderalen Archivagentur und dem russischen Militärarchiv veranstaltet wurde, präsentiert Originale Dokumente zur Geschichte der internationalen Beziehungen im Vorfeld des Zweiten Weltkrieges, einschließlich den Papieren von ausländischen Herkunft. Der bedeutende Teil von Dokumenten wurde vom dokumentations-historischen Ressort des russischen Außenministeriums gewährt.

In seiner Anrede merkte Sergej Lawrow an, das Münchner Abkommen sei das klassische Beispiel, wie katastrophal Folgen der Völkerrechtsverletzung, des Glaubens an eigener Unfehlbarkeit, des Setzens auf nationalen Egoismus sein könnte.

Der Minister betonte, die echte Sicherheit könne nur gleich und untrennbar sein, und solle auf Respekt der Souveränität der Staaten und Nichteinmischung in innere Angelegenheiten, friedliche Streitbeilegung stützen.

An der Eröffnungszeremonie nahmen auch der Leiter der Föderalen Archivagentur A.N.Artisow, der die Begrüßung des Präsidenten Wladimir Putin vorließ, sowie der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Russischen Föderation Rüdiger von Fritsch teil.

Комментарии ()