Telefongespräch des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, 19. September 2018

Auf Initiative der deutschen Seite fand das Telefongespräch des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel statt.

Es wurde die Beilegung der Syrien-Krise behandelt. Der russische Präsident informierte seine deutsche Kollegin über die russisch-türkischen Vereinbarungen zur Stabilisierung in der Deeskalationszone Idlib, die bei den Verhandlungen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan am 17. September in Sotschi herbeigeführt worden waren.

Es wurde die gegenseitige Einstellung auf weitere Förderung bei der Regelung des inneren Konflikts in der Ukraine bestätigt, unter anderem im Rahmen des Normandie-Formats. Wladimir Putin zeigte sich über die Situation besorgt, die infolge des Mordes des Chefs der Donezker Volksrepublik Alexander Sachartschenko entstanden war. Es wurde erneut die Notwendigkeit der vollständigen Umsetzung des Minsker Abkommens von 2015 nochmals betont, einschließlich der gesetzlichen Verankerung des Sonderstatus der Region.

Darüber hinaus, wurden einige Fragen, die die Überwältigung von negativen Tendenzen auf Finanzmärkten der Welt betreffen, angesprochen.

Es wurde über die Fortführung der Kontakte auf verschiedenen Ebenen abgesprochen.

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