Zur Veranstaltung angesichts der Begegnung sowjetischer und US-amerikanischer Truppen am 30. April 1945

Am 18. August d.J. wurde ein Gedenkstein in der Gemeinde Apollensdorf (Stadt Wittenberg, Land Sachsen-Anhalt) eingeweiht. Die dreisprachige russisch-deutsch-englische Inschrift darauf lautet: „Am 30. April 1945 um 13:20 Uhr treffen hier an dieser Stelle sowjetische und amerikanische Truppen aufeinander. Die Freude auf das nahe Kriegsende ist groß“.

Eine der ersten, aber nicht die erste und dadurch weniger bekannte in Geschichtsbüchern liegt diese sowjetisch-amerikanische Begegnung den Bewohnern von Apollensdorf am Herzen. Die Einweihung des Gedenksteins fand im Rahmen des 725-jährigen Gründungsjubiläums der Gemeinde als Darstellung einer der Wendepunkte in deren Geschichte statt.  Die Interessengemeinschaften, die sich mit Technik- und Militärgeschichte beschäftigen, stellten die einstigen Verbündeten im Laufe der Veranstaltung dar.

Unter hochrangiger Teilnehmer der Einweihung waren Minister-Präsident des Landes Sachsen-Anhalt Reiner Haseloff, Oberbürgermeister von Lutherstadt Wittenberg Torsten Zugehör und Ortsbürgermeisterin von Apollensdorf Angela Menzel. Die Vertreter Russlands und der USA – der amtierende Leiter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit der Botschaft der Russischen Föderation Alexander Gribowskij und Referatsleiter für politisch-militärische Angelegenheiten David Fabrycky – haben an der Veranstaltung ebenso teilgenommen.

Foto: Jörg Dommert / Interessengemeinschaft Zeit- und Technikgeschichte

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