Dia­log auch in schwie­ri­gen Zei­ten-das 14. Treffen der deutsch-russischen Freundschaftsgruppen von Bundesrat und Russischem Föderationsrat

Gemeinsamkeiten pflegen, unterschiedliche Meinungen ansprechen – das 14. Treffen der deutsch-russischen Freundschaftsgruppen von Bundesrat und Russischem Föderationsrat stand im Zeichen eines erstarkenden Dialogs zwischen beiden Ländern.

Schwerin bot die herausragende Kulisse für das Treffen der Bundesratsmitglieder mit den russischen Senatoren am 3. und 4. Juli 2018. Eingeladen hatte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in ihrer Funktion als Vorsitzende der deutschen Freundschaftsgruppe.

Themen des Treffens waren die Integration von behinderten Menschen in den Arbeitsmarkt, die Situation der Russlanddeutschen sowie Regionale Partnerschaften. Für die Zukunft vereinbarten die Teilnehmer einen Erfahrungsaustausch zwischen Nachwuchspolitikern beider Länder auf Bundes-, Landes und kommunaler Ebene sowie die Förderung des deutsch-russischen Jugendaustauschs.

Vor den Beratungen am zweiten Tag des Treffens besuchten die Freundschaftsgruppen den Schweriner Ehrenhain auf dem „Friedhof der Opfer des Faschismus“ und legten einen Kranz nieder.

Obwohl weiterhin die politische Situation zwischen Deutschland und Russland angespannt ist, betonten die Mitglieder von Bundesrat und Föderationsrat die Wichtigkeit des gegenseitigen Austauschs.

„Voneinander lernen, heißt auch: Einander besser verstehen lernen. Gerade in unruhigen Zeiten ist das besonders wichtig“, sagte Manuela Schwesig. Ähnlich äußerte sich Walerij Ponomarjow, Vorsitzender der russischen Freundschaftsgruppe, und plädierte dafür, den Dialog zu fördern, anstatt gegeneinander zu arbeiten.

Die Deutsch-Russischen Freundschaftsgruppen bestehen bereits seit dem Jahr 2000. Sie treffen sich einmal im Jahr abwechselnd in Deutschland und Russland. Ihre Aufgaben sind es, Erfahrungen und Informationen über die Aufgaben, Funktion und Arbeitsweise von Bundesrat und Föderationsrat auszutauschen sowie politische Themen von beiderseitigem Interesse zu erörtern.

Quelle: https://www.bundesrat.de/…/20180703-04-dr-freundschaftsgrup…

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