Zum Telefongespräch des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, 9. April 2018

Am 9. April 2018 hat der russische Präsident Wladimir Putin mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel telefoniert.

Wladimir Putin hat erneut seine Kondolenzen wegen der tragischen Ereignisse in Münster am 7. April d.J. bezeigt.

Die Situation im Südosten der Ukraine wurde ausführlich erörtert, wobei das Fehlen von Alternativen zum Minsker Maßnahmenpaket als Grundlage für eine friedliche Lösung der Krise zum Ausdruck gebracht wurde.

Insbesondere wurde die Wichtigkeit der Einhaltung des Ostern-Waffenstillstandes betont. Es wurden auch die Fragen im Zusammenhang mit der möglichen Einrichtung einer UN-Mission zum Schutz der OSZE-Beobachter sowie der all-umfassende Gefangenenaustausch angesprochen.

Wladimir Putin und Angela Merkel haben sich darüber geeinigt, die Zusammenarbeit zur Beilegung der Ukraine-Krise im Normandie-Format fortzuführen.

Die Spitzenpolitiker haben sich zur Situation in Syrien ausgetauscht, unter anderem im Hinblick auf die gegen Damaskus von einigen westlichen Staaten erhobenen Anschuldigungen wegen der angeblichen Anwendung von chemischen Waffen. Die russische Seite hat auf die Unzulässigkeit von Provokationen und Spekulationen in dieser Hinsicht aufmerksam gemacht.

Wladimir Putin hat die Wichtigkeit der Bündelung der Bemühungen der Weltgemeinschaft bei der Leistung humanitärer Hilfe für die Bedürftigen in ganz Syrien im Einklang mit Resolution 2401 des UN-Sicherheitsrats hervorgehoben.

Darüber hinaus, wurde die Position Russlands und Deutschlands hinsichtlich der Umsetzung des gegenseitig vorteilhaften Projektes im Gasbereich „Nord Stream 2“ bekräftigt.

 

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