Zur Vergiftung von Sergej Skripal und seiner Tochter Julia in Großbritannien

Die von London erhobenen unbegründeten Anschuldigungen, Russland sei angeblich an der Anwendung von Giftstoffen auf dem Staatsgebiet Großbritanniens beteiligt, halten wir für absolut inakzeptabel. Russland hat mit dem Vorfall in Salisbury am 4. März d.J. nichts zu tun.

Wir machen darauf aufmerksam, dass Russland und Großbritannien Mitglieder der Organisation für das Verbot chemischer Waffen sind, die einer der erfolgreichsten und effektivsten Mechanismen im Abrüstungs- und Nichtverbreitungsbereich ist. Wenn Gründe vorliegen, Russland eines Verstoßes gegen die Chemiewaffenkonvention (CWK) zu verdächtigen, sollte die britische Seite unverzüglich die darin vorgesehen Maßnahmen einleiten, unter anderem Abs. 2 Art. IX der CWK. Diese erlauben, uns auf bilateraler Ebene um Erklärung zu ersuchen, die spätestens 10 Tage nach Eingang des Ersuchens übermittelt werden muss.

Die ultimativen Forderungen von London sind absolut unannehmbar. Die russische Seite wird diese unbeantwortet lassen, bis ihr Proben des chemischen Stoffes zur Verfügung gestellt werden, auf die sich britische Ermittler berufen. Und bis London beginnt, nach Maßgabe der CWK vorzugehen, die eine gemeinsame Untersuchung der Geschehnisse voraussetzt, wozu wir eigentlich bereit waren.

        

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