Gedenkfeier zum Jahrestag der Bildung des ersten Brückenkopfes der Roten Armee auf dem Westufer der Oder

Am 31. Januar 2018 hat im Ortsteil Kienitz der Gemeinde Letschin, Bundesland Brandenburg, eine Gedenkfeier anlässlich des 73. Jahrestages der Bildung des ersten Brückenkopfes der Roten Armee auf dem westlichen Ufer der Oder stattgefunden.

Landrat des Landkreises Märkisch-Oderland Gernot Schmidt, Letschins Bürgermeister Michael Böttcher, Ortsvorsteher von Kienitz Roland Grund, Vertreter der Kirche, der Parteien und der Zivilgesellschaft, Bürger der Gemeinde, sowie Mitarbeiter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland haben an der Veranstaltung teilgenommen.

Teilnehmer der Zeremonie haben Kränze am Panzerdenkmal niederlegt. Die Gedenkstätte mit einem Panzer vom Typ T-34 wurde als Erinnerung an die Bildung des ersten Brückenkopfes der Roten Armee auf dem Westufer der Oder 1970 in der Mitte von Kienitz errichtet. „31. Januar 1945 – Kienitz: erster vom Faschismus befreiter Ort auf unserem Staatsgebiet. Ruhm und Ehre den Kämpfern der 5. Stoßarmee und der 2. Gardepanzerarmee“, lautet die Inschrift auf der Gedenktafel vor dem Panzerdenkmal.

Vortruppen der Roten Armee überschritten die Oder in den frühen Morgenstunden des 31. Januar 1945. In Kienitz bildeten sie einen Brückenkopf, der für Festigung der Positionen und Vorbereitung der Berliner Operation späterhin diente.

Die Überschreitung der Oder ist somit zu einem Wendepunkt geworden: nach den Jahren der heftigen Gefechte betraten die sowjetischen Vortruppen das Gelände des Angreifers. Gleichzeitig wurde der Erfolg der Weichsel-Oder-Operation gekennzeichnet, im deren Laufe es der Roten Armee gelang, großenteils Polen zu befreien. Dabei wurden die Gefangenen in Auschwitz befreit und die weiteren Verbrechen in dem Konzentrationslager verhindert, wo über anderthalb Millionen Männer, Frauen und Kinder von den Nazis ermordet wurden.

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