Friedensmahnung am Panzer

Aus Anlass des 73. Jahrestages der Bildung des ersten Brückenkopfes der Roten Armee auf dem Westufer der Oder erinnerten am Mittwoch in Kienitz zahlreiche Einwohner, Politiker sowie Vertreter der Linken und der DKP an die Notwendigkeit, den Frieden in Europa dauerhaft zu sichern. Am Panzerdenkmal und am Kriegsgefallenendenkmal legten sie Blumen und Kränze nieder.

Letschins Bürgermeister Michael Böttcher machte deutlich, dass die militärischen Verdienste der Roten Armee bei der Befreiung vom Faschismus unantastbar bleiben. Diejenigen, die das Kriegsende und die Nachkriegszeit noch erlebt haben, könnten heute gar nicht mehr verstehen, dass in den Beziehungen zwischen den Ländern Ost- und Westeuropas mit den Mitteln militärischer Abschreckung gearbeitet wird.

Alexander Grybowski, Botschaftsrat der Russischen Föderation, würdigte Kienitz als besonderen Ort, der wichtig war für die Schlacht um die Seelower Höhen. Er erinnerte an die Opferbereitschaft der sowjetischen Soldaten für die Befreiung vom Faschismus. Landrat Gernot Schmidt schloss sich dem an. Er betonte die Verantwortung jedes Einzelnen, sich der Hassideologie entgegenzustellen. Mitläufertum habe noch nie etwas verändert, betonte Schmidt.

Quelle: https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1634994/

 

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