25 Jahre des bilateralen deutsch-russischen Regierungsabkommens über Kriegsgräberfürsorge

Am 12. Dezember d.J. haben die Veranstaltungen zum 25-jährigen Bestehen des Abkommens zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Russischen Föderation über Kriegsgräberfürsorge in der Bundesrepublik Deutschland und in der Russischen Föderation stattgefunden.

Im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst hat ein Festakt stattgefunden, woran der Botschafter der Russischen Föderation Wladimir Grinin, der Präsident des Deutschen Bundestages Dr. Wolfgang Schäuble, der Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Wolfgang Schneiderhan und weitere Ehrengäste teilgenommen haben.

In seiner Rede erinnerte der russische Botschafter als Teilnehmer der damaligen Zeremonie an die Geschichte der Unterzeichnung des Abkommens.

Das Dokument wurde im Rahmen des Staatsbesuches von Bundeskanzler Helmut Kohl in Moskau vom 14. bis zum 16. Dezember 1992 unterschrieben. Auf der gemeinsamen Pressekonferenz äußerten damals der Bundeskanzler und der russische Präsident gegenseitige Bereitschaft, die deutsch-russischen Beziehungen im Sinne der endgültigen Versöhnung zu entwickeln, sowie sich zu guter Nachbarschaft und Partnerschaft zu bewegen.

Das Kriegsgräberabkommen sei ein herausragendes Beispiel dieses guten Vorhabens, so Botschafter Grinin.

Früher am Tag wurde eine Gedenkzeremonie auf dem Parkfriedhof Marzahn veranstaltet. Dabei hat der Leiter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin Evgenii Aleshin ein Grußwort gehalten und die Kränze an den Gräbern der gefallenen sowjetischen Armeeangehörigen, der Gefangenen und der Zwangsarbeiter niedergelegt.

Evgenii Aleshin betonte die Kriegsgräber samt Obelisken und Grabsteinen, die zu Ehren der dort Ruhenden aufgestellt sind, seien eine sichtbare Mahnung an uns und die ganze Welt, Kriege nie wieder zuzulassen. Deshalb sei es Pflicht jeder Generation, sie behutsam und sorgfältig zu pflegen.

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