Gedenkveranstaltungen zum Tag des Unbekannten Soldaten in Berlin

Am 3. Dezember 2017 haben die Gedenkveranstaltungen zum Tag des Unbekannten Soldaten auf den drei sowjetischen Ehrenmalen in Berlin – Tiergarten, Treptower Park und Schönholzer Heide – stattgefunden.

Vertreter der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland, der Brandenburgischen Freundschaftsgesellschaft e.V. und der Bewegung „Unsterbliches Regiment – Berlin“ haben die Kränze und Blumen an den Gräbern der gefallenen sowjetischen Armeeangehörigen niedergelegt. Schüler, Jugendliche und nicht gleichgültige Berliner und Brandenburger haben an den Veranstaltungen teilgenommen.

Der Tag des Unbekannten Soldaten wird jährlich am 3. Dezember gefeiert. An diesem Tag erinnert man sich an die Mutigkeit und das Heldentum der russischen und sowjetischen Armeeangehörigen, die im Kampf für Freiheit und Unabhängigkeit ihrer Heimat gefallen sind, deren Todesumstände bis heute unbekannt bleiben.

Der Feiertag wurde erstmals im Jahre 2014 begangen. Das Datum wurde bewußt im Hinblick auf den Tag der Umbettung der Gebeine eines unbekannten Soldaten aus dem Kameradengrab an der Leningradskoje Chausse ins Grab am Moskauer Kreml im Alexandergarten festgelegt. Der Soldat ist in der Schlacht um Moskau gefallen, als die Rote Armee in Verteidigung der sowjetischen Hauptstadt die deutschen Truppen zerschlagen hat. Die Umbettung hat im Rahmen der Feier des 25-jährigen Jubiläums dieser Militäroperation am 3. Dezember 1966 stattgefunden.

Auf den sowjetischen Ehrenmalen im Tiergarten, Treptower Park und Schönholzer Heide ruhen mehr als 22 000 sowjetische Armeeangehörigen, die in der Schlacht um Berlin gefallen sind. Mehr als die Hälfte von ihnen bleiben bis heute namentlich unbekannt. Jedoch ist das Gedenken an ihre Heldentat seit mehreren Generationen lebendig.

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