Ausstellung zur russischen Revolution vom 18. Oktober 2017 bis 15. April 2018 im Deutschen Historischen Museum

Die revolutionären Ereignisse 1917 und der Bürgerkrieg in Russland führten zu einem grundlegenden Systemwechsel im 20. Jahrhundert. Mentalitäts- und kulturgeschichtlich bewirkte die Revolution zunächst einen Aufbruch in allen Bereichen der Gesellschaft: Sie führte zu neuen Formen in Wirtschaft, Bildung und Kultur, förderte nationale, politische und soziale Befreiungsbewegungen, inspirierte Künstler und Kulturschaffende. Von Anfang an gehörten zum Aufbau der neuen Gesellschaft aber auch Terror, Gewalt und Repression. Die Ausstellung thematisiert die Umwälzungen und Ereignisse in Russland und der frühen Sowjetunion ebenso wie Reaktionen und Gegenreaktionen auf den politischen und gesellschaftlichen Umsturz in ausgewählten europäischen Staaten. Der Faszination und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft stand hierbei die Angst vor gewalttätiger Radikalisierung und kommunistischen Umsturzversuchen gegenüber.

Die Russische Revolution war ein Schlüsselereignis für das Verständnis des 20. Jahrhunderts und ein Wegbereiter für die Polarisierung der Welt in zwei Lager. Daran zu erinnern, ist für das Verständnis der deutschen und europäischen Geschichte von herausragender Bedeutung.

Das Ausstellungsprojekt ist eine Kooperation des Deutschen Historischen Museums mit dem Schweizerischen Nationalmuseum.

Quelle: https://www.dhm.de/ausstellungen/1917-revolution.html

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