Zu Gedenkveranstaltungen aus Anlass des 72. Jahrestags der Befreiung Europas durch die sowjetischen Truppen

Mehr als 80 Veranstaltungen haben in den deutschen Städten im Vorfeld des 72. Jahrestages der Befreiung Europas vom Faschismus durch die Rote Armee stattgefunden.

Die Veranstaltungen wurden von den deutschen Landesbehörden, Gemeindevertretern und Nichtregierungsorganisationen durchgeführt. Auf ihre Initiative fanden gemeinsame Kranzniederlegungen an den Ehrenmalen der in Deutschland bestatteten sowjetischen Armeeangehörigen statt. Die Teilnehmer dieser Veranstaltungen gedachten der während des Zweiten Weltkrieges ums Leben gekommenen sowjetischen Bürger. Vertreter der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland, der deutschen Parteien, Geistliche und breite Kreise der Öffentlichkeit nahmen daran teil.

In ihren Begrüßungsansprachen betonten die Teilnehmer die entscheidende Rolle und den unschätzbaren Beitrag der Sowjetunion zur Zerschlagung des Nationalsozialismus und Befreiung Europas. Sie unterstrichen, es sei notwendig, den Versuchen zu widerstehen, die Tatsachen zu fälschen und die Geschichte des Zweiten Weltkriegs umzuschreiben. Es wurde das gegenseitige Verständnis dafür bekräftigt, dass die Bemühungen um die Friedenserhaltung unsere gemeinsame Verantwortung gegenüber den Helden seien, die im Kampf gegen den Militarismus und die Idee der Rassenüberlegenheit gefallen waren.

Die deutsch-russische Zusammenarbeit für Entwicklung und Stärkung der Erinnerungskultur ist eine der wichtigsten Komponenten der bilateralen Beziehungen. Dazu gehören Gedenkarbeit, gemeinsame Forschungen und Ehrung der Gefallenen. Der Erfolg dieser Zusammenarbeit hat eine besondere Bedeutung nicht nur für beide Länder, sondern für die ganze Welt: die Besinnung auf die Gründe und das ganze Ausmaß der tragischen Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs schreckt die Menschheit vor neuen globalen Krisen schon über mehrere Jahrzehnte hinweg zurück.

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