Zur Teilnahme des Russischen Botschafters an der Trauerfeier an den Seelower Höhen

Am 13. April d.J. fand in der Stadt Seelow und der Gemeinde Reitwein, Märkisch-Oderland, eine Gedenkstunde für sowjetische Armeeangehörige statt, die in der Schlacht um die Seelower Höhen gefallen sind. Die Veranstaltung widmet sich dem 72. Jahrestag der Befreiung Deutschlands und Europas vom Faschismus durch die sowjetischen Truppen. Der russische Botschafter Wladimir Grinin und der Leiter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland Jewgenij Aljoschin nahmen an der Kranzniederlegung an der Gedenkstätte „Seelower Höhen“ und an der Kriesgräberstätte in Reitwein teil. Sie besichtigten auch Marschall Schukows Befehlsbunker auf der Reitweiner Höhe.

Seelow und Reitweit liegen etwa 90 Kilometer östlich von Berlin. Am 16. – 19. April 1945 wurden hier erbitterte Kämpfe ausgefochten. Die Truppen der Ersten Belorussischen Front unter dem Kommando von Marschall Georgij Schukow kesselten hier die 9. Deutsche Armee ein und vernichteten sie. Der Erfolg dieser Militäroperation verringerte die Verluste bei dem Sturm Berlins und beschleunigte den Zusammenbruch des Dritten Reichs.

Das Denkmal für sowjetische Soldaten und die Gedenkstätte „Seelower Höhen“ erinnern uns auch heute an diesen Wendepunkt in der Geschichte des Zweiten Weltkrieges. Die Geschichte des Kampfes ist im Film „Schlachtfeld vor Berlin“ geschildert, der im Museum der Gedenkstätte in sechs Sprachen verfügbar ist. Die Ausstellung besteht aus Bild- und Tondokumenten, Uniform der damaligen Zeit und anderen historischen Gegenständen. Das Museum hat auch seine eigene Bibliothek.

Kurz vor dem Tag des Sieges wird die Gedenkstätte „Seelower Höhen“ von immer mehr Besuchern aus zahlreichen Ländern besichtigt.

 

Комментарии ()