Zum 11. internationalen Wissenschaftssymposium Koch-Metschnikow Forum anlässlich des Welttuberkulosetages

Am 21. März d.J. wurde das 11. internationale Symposium des Koch-Metschnikow Forums tradionell anlässlich des Welttuberkulosetages eröffnet.
An der Veranstaltung beteiligten sich bekannte deutsche Phtisiologen, unter anderem Prof. Dr. Helmut Hahn (Vorsitzender des Koch-Metschnikow Forums) und Prof. Timo Ulrichs, Vertreter des in Berlin akkreditierten diplomatischen Korps, Abgeordneter des deutschen Bundestages Stephan Albani, sowie eine repräsentative Delegation mit Vertretern des Gesundheitsministeriums Russlands und maßgebender russischer Fachkliniken aus Moskau, Sankt Petersburg, Regionen Smolensk und Swerdlowsk.

Begrüßungsansprachen hielten der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter Russlands in Deutschland Wladimir Grinin, der Ehrenpräsident des zivilgesellschaftlichen Forums „Petersburger Dialog“ Lothar de Maiziere, Bundestagsabgeordneter Stephan Albani und der Beauftragte des Regionalbüros für Europa der Weltgesundheitsorganisation Martin van den Boom.

In seinem Grußwort betonte Botschafter Grinin die Wichtigkeit internationaler Kooperation im Bereich Gesundheitswesen, einschließlich der Phtisiologie. In diesem Zusammenhang bezeichnete er die bestehende Zusammenarbeit zwischen russischen und deutschen medizinischen Einrichtungen in verschieden Gebieten als effektiv, die seit den letzten 10 Jahren unter der Schirmherrschaft des Koch-Metschnikow Forums aktiv durchgeführt wird und konkrete Ergebnisse hervorbringt. Das Abkommen zwischen der Russischen Akademie der Wissenschaften und dem Koch-Metschnikow Forum, das vor kurzem unterzeichnet worden ist, sei auch wegweisend. Wladimir Grinin infomierte die Teilnehmer des Symposiums über den Verlauf der Gesundheitsreform und erläuterte positive Folgen dieser Arbeit, die vor einer Woche vom russischen Präsidenten Wladimir Putin festgelegt worden war. Insbesondere, hatte er eine konsequente Tendenz zum Zuwachs der Lebensdauer von Russen hervorgehoben, sowie die Erfolge im Kampf gegen solche Krankheit als die Tuberkulose, derer Erkrankungshäufigkeit um 17 Prozent gesunken ist.

Abschließend, zeichnete Wladimir Grinin dem Vorsitzenden des Koch-Metschnikow Forums Prof. Dr. H. Hahn die russische mit einer Medaille des russischen Außenministeriums „Für den Beitrag zur interationalen Zusammenarbeit“ aus für seine Verdienste bei der deutsch-russischen Zusammenarbeit im humanitären Bereich und aus Anlass seines 80. Geburtstages.

Am 22. März d.J. setzte das 11. internationale Wissenschaftssymposium seine Arbeit fort. Es ist geplant, seine Ergebnisse, Reden der Teilnehmer in einem Abschlußdokument zu festzuschreiben und in Form einer Empfehlung der G-20 Vorsitz weiterzuleiten.

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