Telefongespräch zwischen Wladimir Putin und Angela Merkel

Am 7. Februar telefonierte Wladimir Putin mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Es wurde die Lage im Südosten der Ukraine besprochen, die sich dramatisch wegen der Provokationen von der ukrainischen Seite letzte Tage zugespitzt hat. Es wurde eine ernsthafte Besorgnis im Zusammenhang mit der Eskalation der bewaffneten Konfrontation geäußert, die zu Opfern unter Zivilisten, maßgeblichen Schaden der zivilen Infrastruktur und des Wohnfonds in mehreren Siedlungen im Donbass geführt hatte.

Wladimir Putin wies Angela Merkel auf die Angaben der Sonderbeobachtermission der OSZE sowie auf die Äußerungen der offiziellen Vertreter Kiews hin, die von den Versuchen der ukrainischen Militärs zeugen, auf militärischen Wege die Situation an der Kontaktlinie zu ihren Gunsten zu verändern. Auf der Hand liegen eine offensichtliche Bestrebung Kiews, die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen zum Scheitern zu bringen sowie das „Normandie“-Format auszunutzen, um seine destruktiven Schritte zu verdecken.

Der Präsident Russlands und die Bundeskanzlerin sprachen sich für eine umgehende Herstellung des Waffenstillstandes aus und unterstützten in diesem Kontext die Bemühungen der OSZE-Sonderbeobachtermission.

Man einigte sich, diplomatische Bemühungen zwecks der Förderung einer friedlichen Beilegung der Ukraine-Krise zu stärken. U.a. wird gemeint, Kontakte der Außenminister und Berater der Oberhäupter im Normandie-Format in absehbarer Zeit vorzusehen sowie danach die Besprechung der Lage auf höchster Ebene fortzusetzten.

Quelle: kremlin.ru

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