Stellungnahme des Außenministeriums Russlands zur einseitigen Feuereinstellung durch die Volksrepubliken Donezk und Lugansk

Die Oberhäupter der Volksrepubliken Donezk und Lugansk haben bekanntlich die einseitige Feuereinstellung am 15. September um 00.00 Uhr verkündet, wobei allen Abteilungen der Volkspolizei von Lugansk und Donezk untersagt worden ist, auf Angriffe seitens der ukrainischen Armee und Nationalgarde das Feuer zu eröffnen.

Wir halten diese Entscheidung für einen wichtigen konkreten Schritt zur Festigung des „Regimes der Stille“, das die Seiten am 1. September zum neuen Schuljahr ausgerufen hatten, zur Stabilisierung der Situation im Konfliktraum und zur friedlichen Regelung in der Südostukraine im Sinne der Minsker Vereinbarungen.

Angesichts der von ukrainischen Vertretern im Laufe einer Videokonferenz der Kontaktgruppe am 13. September bestätigten Absicht zur Festigung des Regimes der Feuereinstellung rufen wir Kiew auf, auf die Initiative Donezks und Lugansks entsprechend zu reagieren, damit die Waffenruhe an der Trennungslinie langfristig wird und den Weg zur Förderung des Friedens und der Stabilität in der Region frei macht.

Wir rechnen damit, dass unsere Partner im „Normandie-Format“ diesen Schritt unterstützen, während die OSZE-Beobachtermission ihren praktischen Beitrag zur Waffenruhe leisten wird.

Quelle: mid.ru

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