RBCdaily: Nahost-Staatschefs suchen Gespräch mit Putin

Nach Russlands Beschluss zum Ausbau seiner Militärpräsenz in Syrien geben sich die Staats- und Regierungschefs etlicher Nahost-Länder im Kreml die Klinke in die Hand. Mit Präsident Wladimir Putin erörtern sie Vorschläge zur Beilegung des Syrien-Konflikts, schreibt die “RBCdaily” am Mittwoch.

Am Montag hatte Putin mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu über die Lage in Syrien gesprochen. Sie vereinbarten dabei die Bildung einer Arbeitsgruppe,  die das Vorgehen der Militäreinheiten beider Länder im Nahen Osten  koordinieren soll.

Am darauf folgenden Tag führte Putin ein Gespräch mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas. In der vergangenen Woche hatte Putin auch mit dem saudi-arabischen König Salman al-Saud telefoniert.Auch das russische Außenministerium unterhält weiterhin Kontakte zur Konfliktregelung im Nahen Osten. Außenamtschef Sergej Lawrow hat im September drei Mal mit seinem US-Amtskollegen John Kerry das Thema Syrien besprochen.

Heute empfängt Putin den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan im Kreml. Erdogan will Putin offenbar überzeugen, dass das Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zur Instabilität im Nahen Osten führt.Viele Staats- und Regierungschefs im Nahen Osten halten das Vorgehen des US-Präsidenten Barack Obama in der Region für verfehlt. Sie begrüßen Putins Vorstoß zur Beilegung der Syrien-Krise. Russland könnte damit sein Image im Nahen Osten aufpolieren und sich aus der Isolation befreien.

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