„Keine Staatsstreiche fördern“ – Putin fordert gleiche Sicherheit für alle

Wladimir Putin hat sich auf einem Gipfel des Militärbündnisses OVKS für gleiche und unteilbare Sicherheit im euroatlantischen Raum stark gemacht. Laut dem russischen Staatschef müssten die Staaten ihre Souveränität gegenseitig respektieren, von Einmischung in die inneren Angelegenheiten absehen und keine Staatsstreiche fördern.

„Ich bin überzeugt, die Diskussion über die gleiche und unteilbare Sicherheit im Euroatlantik muss wiederaufgenommen werden“, sagte Putin am Dienstag in Duschanbe (Tadschikistan). Er rief auf, die Probleme, die sich angehäuft haben, anzugehen und zu analysieren. Danach sollte man unter Schirmherrschaft der OSZE und anderer internationaler Organisationen „rechtsverbindliche Sicherheitsgarantien für alle Staaten vereinbaren und die Einhaltung der wichtigsten Völkerrechtsprinzipien durchsetzen: Respektierung der Souveränität, Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten, keine Förderung von verfassungswidrigen Umstürze und Extremisten“.Mit Blick auf die jüngsten Angriffe in Tadschikistan sicherte Putin der Regierung in Duschanbe Unterstützung zu. „Tadschikistan ist unser strategischer Partner und Verbündeter“ … und ist mit Destabilisierungsversuchen konfrontiert“, äußerte der russische Staatschef. „Wir beurteilen diese Bedrohungen angemessen und Sie können immer mit unserer Hilfe rechnen“, sagte er zum tadschikischen Amtskollegen.

In Tadschikistan waren Anfang September mehr als 30 Soldaten und Polizisten bei zwei Anschlägen getötet worden. Nach Angaben des Innenministeriums wurden die Angriffe in der Hauptstadt Duschanbe und der Stadt Wachdat vom ehemaligen Vizeverteidigungsminister Abduchalim Nasarsoda befehligt, den Präsident Emomali Rachmon kurz davor abgesetzt hatte. Der meuternde General wurde am Freitag vergangener Woche von tadschikischen Sicherheitskräften aufgespürt und getötet. Zudem wurden mehrere Dutzend seiner Anhänger getötet bzw. festgenommen.

Quelle: SputnikNews

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