Nord Stream 2: Gazprom-Chef Miller und Vizekanzler Gabriel trafen sich in Berlin

Gazprom-Chef Alexej Miller sowie Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel haben weitere russische Gaslieferungen nach Europa und die Umsetzung des Pipeline-Projekts Nord Stream-2 erörtert, wie der Pressedienst des russischen Gaskonzerns mitteilte.

 „Verwiesen wurde auf erfolgreiche Erfahrungen beim Bau der Gasfernleitung Nord Stream 1 sowie die hohe Betriebseffektivität und Umweltfreundlichkeit der Pipeline“, wird in der Mitteilung zu  dem Gespräch betont, das am Dienstag in Berlin stattfand. „Hervorgehoben wurde die Wichtigkeit neuer direkter Routen für russische Gaslieferungen nach Europa angesichts des Rückgangs der Gasförderung in den europäischen Ländern.“

Das Projekt Nord Stream wird vom Joint Venture Nord Stream AG umgesetzt, deren Aktieninhaber Gazprom (51 Prozent), Wintershall Holding (Tochter von BASF SE) und E. On Ruhrgas (jeweils 15,5 Prozent), Gasunie und GDF Suez (jeweils neun Prozent) sind. Der erste Nord-Stream-Strang mit einer Jahresleistung von 27,5 Mrd. Kubikmeter wurde am 8. November 2011 in Betrieb benommen. Im April 2012 wurde der zweite Pipeline-Strang mit der gleichen Kapazität fertiggestellt.

Im Juni unterzeichneten Gazprom, E. On, die britisch-niederländische Gesellshcaft Shell und OMV (Österreich) Absichtserklärungen, die eine Zusammenarbeit beim Bau einer Gastransportinfrastruktur für direkte Gaslieferungen aus Russland an europäische Abnehmer vorsieht.

Die Seiten haben vor, eine Pipeline von Russlands Küste über die Ostsee bis zur deutschen Küste zu bauen. Die neue Gasfernleitung, die den Namen Nord Stream 2 bekam, wird eine Jahresleistung von 55 Mrd. Kubikmeter haben.

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