Gebiet Leningrad und Mecklenburg-Vorpommern wollen Schiffsverkehr ausbauen

Das Gebiet Leningrad will die Kooperation mit dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern beim Seetransporten ausbauen, wie ein Sprecher der Verwaltung des Gebietes Leningrad mitteilte.

Das Gebiet Leningrad will die Kooperation mit dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern beim Seetransporten ausbauen, wie ein Sprecher der Verwaltung des Gebietes Leningrad mitteilte.

Während der “Tage der deutschen Wirtschaft im Gebiet Leningrad” besuchte eine Wirtschaftsdelegation mit dem Ministerpräsidenten Mecklenburg-Vorpommerns, Erwin Sellering, an der Spitze die Region rund um St. Petersburg.

Es gebe gute Kooperationsaussichten mit Mecklenburg-Vorpommern bei der Entwicklung des Hafens Ust-Luga. Von großer Bedeutung sei die Steigerung der Seetransporte der Fährverbindung Ust-Luga-Baltijsk-Sassnitz, sagte der Sprecher.

Dem Präsidenten der Industrie- und Handelskammer zu Rostock, Claus Ruhe Madsen, zufolge ist Sassnitz-Mukran der einzige Hafen in der Welt, der russische Züge, die eine größere Spurweite als die europäischen haben, bedienen kann.

Ust-Luga gilt als einer der größten Häfen an der Ostsee. In unmittelbarer Nähe wurde mit der Umsetzung des Gazprom-Projekts zum Bau des Flüssiggaswerks „Baltijski SPG“ begonnen, dessen erster Abschnitt mindestens zehn Millionen Tonnen Flüssiggas für den Export nach Europa produzieren soll.

Die Erweiterung des Ust-Luga-Hafens wird auch mit dem Bau der North-Stream-2-Pipeline vorangetrieben. Das Projekt wurde beim Petersburger Wirtschaftsforum mit der Unterzeichnung einer Absichtsvereinbarung zum Ausbau der North-Stream-Pipeline gestartet. Durch die zwei neuen Stränge, die von Ust-Luga aus verlegt werden (North-Stream-1-Pipeline beginnt in Primorsk), sollen jährlich 55 Milliarden Kubikmeter Gas gepumpt werden.
SputnikNews Deutschland
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