Dr. Jürgen Wirth, Berlin

Sehr geehrter Herr Botschafter,

der 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus und der Beendigung des schreichlichen zweiten Weltkrieges ist uns Anlass und Bedürfnis, Ihnen als Repräsentant des gesamten russischen Volkes zu danken und zugleich um Entschuldigung zu bitten für die Gräueltaten der Generation unserer Väter.

Durch den Faschismus ist dem russischen Volk und vielen Millionen Menschen anderer Nation ein nicht gut zu machendes Unrecht geschehen, welches sich hoffentlich nie wieder in der Menschheitsgeschichte weiderholt.

Auch wenn mein Vater in sowjetischer Kriegsgefangenschaft unter nicht geklärten Umständen sehr plötzlich sein Leben verloren hat, was für mich als 8 jähriges Kind, schon ohne Mutter, furchtbar war, so ist das doch in keiner Weise vergleichbar mit dem vorsätzlichen Morden an Millionen russischer Kriegsgefangener. So ist unserem Bundespräsidenten nachdrücklich zu danken für seine Worte auf den Freidhöfen der sowjetischen Gefangenen.

Wir wünschten uns von der jetzigen Regierung mehr Souveränität und Unabhängigkeit von den USA und einen besser Hinzugehen auf Russland, so wie u.a. Herr Platzeck, aber auch der Ministerpräsident Stolpe das immer wieder fordert. So bitten auch wir Sie, im Rahmen Ihrer Möglichkeiten eine Annäherung an die Regierunge der BRD zu fordern. Es geht in Europa nur mit Russland und nicht gegen Russland.

Mit Ausdruck der vorzüglichen Hochachtung bin ich,

Dr. Jürgen Wirth

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