Experte warnt: Europa riskiert seine Position auf russischem Markt

Vor dem Hintergrund einer zunehmend engen Kooperation zwischen Moskau und Peking sollte sich Europa vorsichtig verhalten, um den russischen Markt nicht zu verlieren, wie der Direktor des Fonds Prosperity Capital Management, Martin Charmoy, in einem Kommentar zum jüngsten Treffen von Wladimir Putin und Xi Jinping gegenüber Forbes sagte.

„China braucht faktisch all das, was in Russland hergestellt wird. Und Russland produziert recht günstige Massenbedarfsgüter“, so der Experte.

Ihm zufolge wird der Warenumsatz zwischen Russland und China voraussichtlich in den nächsten Jahren auf 200 Milliarden US-Dollar steigen. „Russland und China werden allmählich beste Freund“, konstatiert Charmoy.Der Analyst verweist darauf, dass die europäischen Unternehmen, die einst ihre Geschäfte in Russland sehr erfolgreich geführt hatten, verlieren jetzt ihre Position auf dem russischen Markt wegen der Sanktionen und der gegenwärtigen geopolitischen Situation.

„Europa sollte mehr Vorsicht an den Tag legen, denn Russland ist ein sehr wichtiger Markt für Europa“, so Charmoy.

Während des Besuchs des chinesischen Staatschefs Xi Jinping in dieser Woche in Moskau waren viele Dokumente über einen Ausbau der Zusammenarbeit in Handel und Wirtschaft, darunter auch im Gasbereich, unterzeichnet. Der russische Präsident Wladimir Putin und Xi Jinping haben sich unter anderem darauf geeinigt, die Eurasische Wirtschaftsunion mit dem transeurasischen Projekt „Wirtschaftsgürtel entlang der Seidenstraße“ zu verbinden.

Der russische Gaskonzern Gazprom und die chinesische Korporation CNPC hatten vor einem Jahr einen Vertrag über die Lieferung von jährlich 38 Milliarden Kubikmeter Gas nach China unterzeichnet.

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