Über die Feierlichkeiten anlässlich des Tages des Sieges in Berlin

 Am 8. und 9. Mai d.J. fanden in Berlin und anderen Städten Deutschlands Gedenkveranstaltungen anlässlich des 70. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg statt.

Am 9. Mai lagen Chefs der diplomatischen Missionen Russlands und GUS-Länder, sowie Militärattaches der Botschaften und Vertreter der Staaten der Antihitlerkoalition Kränze und Blumen zu den Ehrenmälern für sowjetische Soldaten im Treptower Park und Tiergarten nieder. An gleichem Tag fand in der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin ein feierlicher, dem 70. Jahrestag des Sieges gewidmeter Empfang statt, wo Veteranen-Antifaschisten, Vertreter des Außen- und Verteidigungsministeriums der Bundesrepublik Deutschland, der Behörden von Berlin und Brandenburg, der deutschen politischen und kulturellen Kreise, der Massenmedien, sowie Angehörige des in Berlin akkreditierten diplomatischen Korps und Militärattachats präsent waren.

Den Gästen wurde traditionell Speisen angeboten, die mit der aufgestellten Armeefeldküche vorbereitet wurde, die aus diesem Anlass von einem der örtlichen Museen zur Verfügung gestellt wurde. Ebenfalls wurde ein besonderer Tisch mit Spezialitäten der GUS-Länder angerichtet, die speziell für den Feiertag vorbereitet wurden. Während des Empfangs verklangen die Lieder aus den Kriegszeiten.

Am Abend vorher am 8. Mai fand eine Feierliche Veranstaltung „Toast auf Frieden“ im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst anlässlich des 70. Jahrestages der Unterzeichnung des Aktes der bedingungslosen Kapitulation und des Endes des Großen Vaterländischen Krieges statt.

Insgesamt wurden am 8. und 9. Mai etwa 50 verschiedenen Veranstaltungen durchgeführt, die dem 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung Deutschlands und Europas vom Faschismus gewidmet waren. Die Mitarbeiter der Botschaft und der Generalkonsulate zusammen mit den Vertretern der deutschen Öffentlichkeit würdigten das Andenken der gefallenen sowjetischen Soldaten und Offizieren und lagen Kränze auf den russischen (sowjetischen) Kriegsgräberstätten und Ehrenfriedhöfen nieder.

Außerdem fand am 9. Mai die Aktion „Unsterbliches Regiment“. Am 9. Mai 2015 zog das „Unsterbliche Regiment“ zum ersten Mal durch Berlin. Daran nahmen russischsprachige Einwohner deutscher Städte – Leipzig, Düsseldorf, Hamburg. Eine große Delegation kam aus Hannover und Saarbrücken. Einige kamen sogar aus den Niederlanden. 300 engagierte Bürger nahmen an der am Anfang an der Aktion teil. Später knüpften daran auch zahlreiche Berliner an, am Ende waren es schon 500 Menschen.

Im Rahmen einer Gedenkaktion unter Unterstützung von der Botschaft der Russischen Föderation, dem Berliner Senat sowie der „Obelisk-Gruppe“ wurden kleine selbstgemachte Schilder mit den Namen der im Treptow-Park begrabenen Rotarmisten gehängt. Im Park, am Denkmal für den sowjetischen Soldat-Befreier sind 7000 Menschen beerdigt, aber nur 2770 Namen sind bekannt. Die Gedenkaktion ist dem Sieg über das Nazi-Deutschland gewidmet.

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