Über die Gedenkveranstaltung in Lübben

Am 4. Mai d.J. fand auf dem sowjetischen (russischen) Ehrenfriedhof in der Stadt Lübben (Brandenburg) eine Gedenkveranstaltung anlässlich des 70. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung Deutschlands vom Faschismus statt.

Die Ehrengäste und Teilnehmer der Trauerzeremonie begrüßte der Bürgermeister der Stadt Lars Kolan. Die Gedenkreden hielten Innenminister von Brandenburg Karl-Heinz Schröter und der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Wladimir Grinin, der in seiner Ansprache die Wichtigkeit durchführender Arbeit zur Rückgabe der Identität von namenlos bestatteten Vaterlandsverteidigern betonte und der Vertreter der Stadt- und Landesbehörden für die würdige Pflege der russischen Ehrenfriedhöfe dankte. Zum Abschluss der Zeremonie fand eine traditionelle Kranzniederlegung zum Gedenken an die Gefallenen mit nachfolgender Trauerminute statt.

Zum Gedenkdatum wurde die feierliche Einweihung neuer Tafeln mit allen Namen der auf dem Friedhof bestatteten Soldaten und Offizieren anberaumt, die in Kämpfen für die Befreiung der Stadt im April 1945 ums Leben kamen. Im Verlauf der historischen Archivarbeit, die Büro für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit bei der Botschaft der Russischen Föderation in Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Freundschaftsgesellschaft durchgeführt hatte, wurden Angaben zu 366 Rotarmisten präzisiert und festgestellt. Die Restaurierung des Friedhofes wurde unter finanzieller Beteiligung der russischen Botschaft durchgeführt: die Namenstafeln wurden auf Kosten der russischen Seite angefertigt.

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