Über die Gedenkveranstaltung in Bergen-Belsen

Am 26. April fand auf dem Gelände der Gedenkstätte „Bergen-Belsen“ (Niedersachsen) auf der Stelle des ehemaligen KZ-Lagerseine eine Gedenkveranstaltung  anlässlich des 70. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung des Lagers statt.

Der Bundespräsident Joachim Gauck und Ministerpräsident Niedersachsens Stephan Weil hielten Gedenksreden. An der Zeremonie, die mit Unterstützung der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten veranstaltet wurde, nahmen auch Vertreter der gesellschaftlichen Organisationen, Jüdischen Gemeinden, des akkreditierten diplomatischen Korps, sowie ehemalige Häftlinge des KZ-Lagers teil. Die russische Delegation wurde vom Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland Wladimir Grinin geleitet. Während der Veranstaltung wurden Kränze an der Inschriftenwand auf dem Gelände der Gedenkstätte und am Jüdischen Mahnmal traditionell niedergelegt.

Im Vorfeld der offiziellen Zeremonie fand die Kranzniederlegung zum Gedenken an die gefallenen sowjetischen Kriegsgefangenen auf dem Ehrenfriedhof in Hörsten statt. Insgesamt etwa 50.000 Toten wurden hier in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges bestattet. Seit 2011 wird ein Projekt der örtlichen Verwaltung mit Unterstützung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge zur Verewigung der bekannten Namen der gefallenen Rotarmisten auf Tontafeln, die von Schülern örtlicher Schulen angefertigt werden, realisiert.

Insgesamt fast 70.000 Häftlinge verschiedener Nationalitäten wurden getötet oder starben an unmenschlichen Bedingungen und Misshandlungen in Bergen-Belsen in den Jahren 1940-1945.

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