Ein Jahr Sanktionen: Folgen für die Wirtschaft

„Ein Jahr Sanktionen: Folgen für die Wirtschaft“ war ein Thema der Podiumsdiskussion, organisiert von RUSSIA CONSULTING am 9.März in Berlin. Über 80 Vertreter westlicher und russischer Unternehmen haben die Veranstaltung besucht. Am Podium saßen Sergej Babkin, Leiter Abteilung Wirtschaft der Botschaft der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland, Uwe Leuschner, Vizepräsident Geschäftsentwicklung GUS DB Schenker Rail AG, Igor Sufraga, Berater für Exportkreditgarantien Euler Hermes AG und Sergej Sumlenny, Head of Task Force Sanctions bei der RUSSIA CONSULTING Group. Moderiert wurde die Diskussion vom Geschäftsführenden Gesellschafter der RUSSIA CONSULTING Group Ulf Schneider.

Mehrere Wirtschaftsvertreter haben sich beschwert, dass die Sanktionsbestimmungen oft undeutlich formuliert sind und sich deswegen nicht immer eindeutig interpretieren lassen. Zum Beispiel, ist es nicht immer klar, ob ein Manager eines außerhalb der EU angemeldeten Unternehmens den Sanktionen Folge leisten muss, wenn er ein EU-Bürger ist. Es wurde dabei bekräftigt, dass die Exportaufsichtsbehörden der EU die Anfragen der exportierenden Unternehmen trotz eines großen Anstiegs der Anzahl der Anfragen zügig bearbeiten.

Außerdem haben die Teilnehmer ihre Erfahrungen mit den Sanktionen besprochen: von der Prüfung der Eigentumsstrukturen von russischen Partnerfirmen bis zur Erfüllung der Compliance-Anforderungen der europäischen Banken.

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