70. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz

Hiermit möchten die Unterzeichner ausdrücken, daß wir tiefe Scham und Zorn darüber empfinden, daß das russische Volk, mit seinen großen Opfern gegen das Naziregime, zum 70.Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz nicht durch seinen Präsidenten Wladimir Putin vertreten war, wie noch vor 10 Jahren.
Es sind sehr fadenscheinige und durch die Ukrainekrise aufgeputschte Argumente, die das verhindert haben. Sie sind in ihrer Widersprüchlichkeit abhängig von NATO-Interessen, die wiederum abhängig sind von dem Anspruch der USA einzige globale Führungsmacht zu sein.
Wir verstehen die Ausdehnung der NATO als Vertrauensbruch gegenüber dem Geschenck der Deutschen Einheit und dem Ende des Kalten Krieges. Wir erkennen hier das alte Prinzip von „Teilen und Herrschen mit allen Mitteln“.
Als normale Bürger in Deutschland kennen wir nicht alle Details dieser Entwicklung, aber die große Linie beurteilen wir als falsch. Wir erkennen, daß einzelne Politiker sich im Ausgleich bemühen und wir hoffen, daß Verständigung und Frieden im gegenseitigen Interesse wieder wachsen können.
Wir wünschen dem russischen Volk, daß es unter den Sanktionen vielleicht sogar in sich stärker werden kann, daß es unserer Bevölkerung gegenüber freundlich und friedlich bleiben kann, und wir möglichst bald ein geeinstes Europa von Ost bis Westen haben werden.

Uibel-Fischer, Berlin

 

 

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