Über die Gedenkveranstaltung in Kienitz

Am 31. Januar d.J. fand eine Gedenkveranstaltung in Kienitz (Brandenburg) statt, die dem 70. Jahrestag des Betretens des westlichen Oderufers 1945 durch die Rote Armee gewidmet war.

Am 30. Januar 1945 besetzten die Vortruppen der Roten Armee nach den erbitterten Kämpfen diesen Ortschaftsteil und bildeten ihren ersten Brückenkopf zur weiteren Verstärkung der Kampfpositionen der Sowjettruppen und Vorbereitung auf die Berliner Angriffsoperation.

Zum Andenken an diese Ereignisse wurde 1970 ein sowjetischer Panzer T-34 im Zentrum von Kienitz aufgestellt. 2014 wurde das Monument komplett saniert. Die Geldmittel (ca. 50000 Euro) wurden zweckbestimmt aus dem brandenburgischen Budget zur Verfügung gestellt.

Die Gedenkveranstaltung löste ein großes öffentliches Interesse aus. Unter anderem beteiligte sich daran der brandenburgische Ministerpräsident a.D. Matthias Platzeck und Landtagsvizepräsident Dieter Dombrowski. In ihren Gedenkreden betonten sie die entscheidende Rolle der Roten Armee und der Sowjetunion für die Bekämpfung des Faschismus.

Der Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland Wladimir M. Grinin dankte den deutschen Behörden für die Bewahrung der historischen Wahrheit und für die Erhaltung der sowjetischen Soldatengedenkstätten in Deutschland im guten Zustand. Er erwähnte, dass die Gedenkveranstaltung in Kienitz eine der ersten Aktionen ist, die im Zusammenhang mit dem 70. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterlandischen Krieg in Deutschland vorgesehen sind.

Abschließend legten die Teilnehmer Kränze und Blumen zum Andenken an die gefallenen Soldaten am Ehrenmal nieder.

 

 

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