Eröffnung des instandgesetzten Denkmals für sowjetische Bürger in Genthin

DSC05827

Am 7. November d.J. wurde der nach der Schändung 2013 instandgesetzte sowjetische (russische) Ehrenfriedhof in Genthin (Sachsen-Anhalt) feierlich eröffnet. Die Wandalen stahlen damals 6 Bronzetafeln mit Namen der bestatteten sowjetischen Bürger sowie einzelne Bronzebuchstaben der Denkmalinschrift.

Es gelang auch die Namen der 66 gefallenen und auf diesem Ehrenmal bestatteten Vaterlandsverteidiger festzustellen, die bisher als Unbekannte galten. Auf Vorschlag der Botschaft wurden ihre Namen im Laufe der Restaurierung verewigt.

In seiner Ansprache bedankte sich der Leiter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit der russischen Botschaft Wladimir Kukin bei der deutschen Seite für die Aufmerksamkeit, die sowjetische Ehrenanlagen in Sachsen-Anhalt erfahren, und für die Wiederherstellung des ursprünglichen Erscheinungsbildes des Ehrenfriedhofs in Genthin.

Den Gästen begrüßten auch der Bürgermeister der Stadt Genthin Thomas Barz, Staatssekretär des Ministeriums für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt Professor Dr. Ulf Gundlach, sowie Vorsitzende des Landesverbandes Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Sachsen-Anhalt Dieter Steinecke.

Im Anschluss der Zeremonie haben die Anwesenden die Kränzen und Blumen zum Ehrenmal niedergelegt.

Комментарии ()