Franz Pliegl

Mit Trauer und Empörung stelle ich fest, dass in Deutschland eine nach dem Nationalsozialismus unvorstellbar geglaubte Hetz- und Schmähkampagne gegen Russland von deutschen Medien und leider auch von maßgeblichen Politikern geführt wird.

Mit einer unheilvollen Mischung aus längst überwunden geglaubter Deutschtümelei, denkfaulem Untertanenjournalismus und gnadenlosem Opportunismus sollen die gut nachbarlichen Beziehungen zwischen Ihrem Volk und uns durch Misstrauen und Hass untergraben werden.

Ich bitte Sie, zur Kenntnis zu nehmen, dass diese Bundeskanzlerin nicht im Namen aller deutschen Bürger spricht, und ich schäme mich für die Art und Weise, wie diese „Regierung“ die russische Politik verfälscht wiedergibt und das russische Volk herabsetzt.

Wir – viele Deutsche -, wissen sehr wohl, in wessen Auftrag und zu wessen Vorteil diese deutsche Politik die guten und friedlichen Beziehungen zur russischen Föderation aufs Spiel setzt und in wessen Interesse die EU und Russland gegen-einander ausgespielt werden.

Wir, die Deutschen, erinnern uns auch daran, dass im Zweiten Weltkrieg mindestens 27 Millionen Russen durch deutsche Schuld zu Tode kamen, und wir nehmen die Verantwortung ernst, die daraus für alle Zeiten entsteht.

Ich bitte das russische Volk um Verzeihung für das Unrecht und die Schäden, die durch die „Sanktionen“ entstehen, die von unserer „Regierung“ und unseren „Leitmedien“ befürwortet werden.

Wir, die weit überwiegende Mehrheit der Deutschen, wünschen uns friedliche und gut nachbarliche Beziehungen, für alle Zeit.

Wir schätzen und achten Ihr Land und wünschen ihm eine friedliche und prosperierende Zukunft.

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