Kommentar des Außenministeriums Russlands zur Verfolgung von Journalisten in der Ukraine

In der Ukraine erfolgte ein neuerlicher Anschlag auf die Medienfreiheit.

In der Nacht vom 22. auf den 23. Juli verschwanden vier Journalisten im Bereich der Kampfhandlungen in der Ostukraine, darunter der freie Mitarbeiter von „Russia Today“ und Staatsbürger Großbritanniens, Graham Phillips, und ein Kameramann der Nachrichtenagentur „Anna-News“. Nach vorliegenden Informationen befinden sie sich in Gefangenschaft der ukrainischen Sicherheitskräfte.

Die neuerliche zielgerichtete Provokation der ukrainischen Machthaber gegenüber unabhängigen internationalen Journalisten zeugt von der Fortsetzung der vom offiziellen Kiew bereits seit langem geführten Kampagne gegen die Vertreter jener Medien, die in Erfüllung ihrer professionellen Pflicht ihre Stimme zugunsten der Darbringung von wahrhaften Informationen über die realen Ereignisse in der Ostukraine und über die Existenz von Opfern unter der Zivilbevölkerung der Gebiete Donezk und Lugansk infolge der Strafoperation der ukrainischen Sicherheitskräfte erhoben.

Die Wahrheit sticht bekanntlich in die Augen. Und diese fürchtet man in Kiew sehr. Aber die Wahrheit kann dank der Bemühungen jener Journalisten, die über diese zum Unterschied von den „Geschichtenschreibern“, die Auftragsartikel in den Bunkern der ukrainischen Armee verfassen, offen sprechen, nicht verborgen werden.

Wir beharren auf der unverzüglichen Freilassung der Korrespondenten von „RT“ und der Nachrichtenagentur „Anna-News“.

23.07.2014

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